DER SPINNFADEN

Junge Oper von Mayako Kubo frei nach R. Akutagawa (Libretto: Harald Stucke)  Weltpremiere

 Das Textbuch basiert auf der Kurzgeschichte „Der Faden der Spinne“, 1918 für Kinder und Jugendliche geschrieben und gleich sehr erfolgreich, noch heute zur meistgelesenen Kinderliteratur in Japan zählend. Der Stoff wurde für die Oper von Harald Stucke um aktuelle, in Neuköllns Jugendmilieu spielende Handlungen erweitert.
Es geht um nichts Geringeres als Himmel und Hölle, um Gut und Böse - und die Brücke dazwischen: ein Spinnfaden, der bei falschem Verhalten zu zerreißen droht. In spannungsgeladener Atmosphäre agieren der Wächter des Paradieses, ein Bankräuber und seine geliebte Komplizin, Polizisten, Richter und Verdammte und eine Spinne als Beobachterin. Es geht um Gewalt und Neid, um Liebe und Gerechtigkeit. Unsere Welt und unser Verhalten darin werden subtil hinterfragt. Die Inszenierung zeichnet asiatisch-buddhistische Sichtweisen heraus, dennoch bleibt reichlich Identifikation
für ein christlich-muslimisches Umfeld in unserer Zeit an unserem Ort. Großes Jugendtheater, großes Theater eben.
Eine Produktion der Werkstatt Neues Musiktheater Berlin für Profis in Zusammenarbeit mit dem Ensemble Experimente und dem Ernst Abbe Gymnasium
Musikalische Leitung: Gerhard Scherer, Regie: Marieke Rügert, Bühne/Kostüme: Angela Zohlen,
Chor-Einstudierung: Christoph Demmler, Arno Eberhardt
Produktionsleitung: Johanna Schneider

Kandata (Bariton): Denis Combe-Chastel
Yoko (Sopran): Friederike Harmsen
Shakkah (Tenor): Motoki Kinoshita
Richter (Bass): Tye Maurice Thomas

Eintritt: 15 Euro erm. 12 Euro

Spielort: Saal

Aufführungstermine:
Freitag, 19. März > 20:00 Uhr
Samstag, 20. März > 20:00 Uhr
Sonntag, 21. März > 20:00 Uhr