NICHTS SCHÖNERES


Monolog von Oliver Bukowski erstmals in Gebärdensprache

„Mechthild, Totschlag, schwere Körperverletzung, guten Morgen allerseits". Eine Frau, ein Monolog und ein desaströses Leben. Die Hoffnung des Moments lässt Mechthild Huschke in „Nichts Schöneres“ voller Leichtigkeit darauf zurückblicken – erstmals in Gebärdensprache.
Student muss er sein, so kultiviert war er letzte Nacht. Ein Hoffnungsschimmer ist er auf jeden Fall. „Wo DU bist, öffnen sich Muscheln“ lässt Mechthild sein Gedicht Revue passieren und lacht: „Alte Sau!“. Gedichte kommen in der Vergangenheit der Mittfünfzigerin nicht vor. Dafür Dieter wie er zerschlitzt, hackt und reindrückt. Erinnerungen an Demütigungen ihres mittlerweile zermatschten Mannes, später der Wärterinnen in der Klapse – Mechthild geht sie alle noch einmal heiter durch, in diesem Moment der Hoffnung auf eine Zukunft.
Erstmals antwortet „Nichts Schöneres“ auf die Frage des Autors: Wie kann all die Ironie, der Sarkasmus, Zynismus – der feinen Unterschied zwischen Meinen und Sagen in Gebärdensprache übersetzt werden? Eine Sprache, die all das nur bedingt kennt? „Das ist Neuland und nicht weniger als eine Pionierleistung!“ begeistert sich Oliver Bukowski über das Projekt.

Ute Sybille Schmitz (Regie und Sprechstimme)
Bettina Kokoschka (Mechthild, Gebärden)
Copyright der Bilder: Joey Chung Yuk Yu


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Samstag, 19.11.2016, 20:00 Uhr   




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