ULTIMA RATIO




Ein Kirchenasyl-Fall in Neukölln als Live Graphic Novel

Aliyah ist durch die Sahara gelaufen.
Aliyah weiß, wie es sich anfühlt, als Nichtschwimmerin das Mittelmeer zu überqueren.
Aliyah hat, im Gegensatz zu so vielen anderen, das rettende Europa erreicht.
Doch in Deutschland wartet sie mit ihrem Mann schon seit über zwei Jahren darauf, einen Asylantrag stellen zu dürfen und lebt in ständiger Angst vor der Abschiebung.

Wir beklagen in Europa die Toten und tun doch nichts für die, die überleben!

Anhand von Originaldokumenten rollt Ultima Ratio stellvertretend für die ungezählten Flüchtlingsschicksale einen somalischen Fall auf und nähert sich mit poetischen Live-Zeichnungen dem Unsagbaren: dem Leid der Flüchtenden und der hoffnungslosen Überforderung der Behörden.


Die Gemeinde St. Christophorus in Neukölln stellt sich mit dem Kirchenasyl gegen die Anordnung der Behörden, gegen die pauschale Abfertigung von Flüchtlingsschicksalen, gegen die Missstände der europäischen Asylpolitik - und kämpft dafür, dass die Geschichte von Aliyah angehört wird. 

"Wir haben uns entschieden und nehmen am Donnerstag auf." (Rundmail der Kirchengemeinde St. Christophorus am 30. April 2014) 
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Unbedingt sehenswert (Etienne Roeder in Deutschlandradio Kultur)

Nicole Oders Inszenierung ist mehr als eine simple Nacherzählung. (…) Mit schönen Pointen, die den Abend auf wunderbar sentimentale Weise kitschfrei halten. (Leopold Lippert auf nachtkritik.de)

Durch die Verwandlung in eine Graphic Novel wird die Geschichte von Aliyah und Rooble leichter erträglich, ohne jedoch süßlich zu werden. Ein guter Abend. (Tom Mustroph in der Zitty)

Ultima Ratio wurde von der Jury für die Verleihung des Theaterpreises des Bundes im Dezember 2105 an den Heimathafen lobend hervorgehoben:
„Der Heimathafen Neukölln, der von einem vierköpfigen Team engagierter Theaterfrauen geleitet wird, macht Volkstheater für den Kiez und gewinnt seine Stoffe mit Vorliebe aus der unmittelbaren Umgebung. (…) Dabei gelingen mit geringsten szenischen Mitteln immer wieder kleine Perlen des empathisch rollenwechselnden Spiels, wofür exemplarisch die auch überregional stark wahrgenommenen Arbeiten der Regisseurin Nicole Oder stehen können, die in 2014/15 die Stückentwicklung „Ultima Ratio“ über einen Neuköllner Kirchenasylfall erarbeitete.“ – Jurybegründung



Foto: Verena Eidel


Von und mit
Tanya Erartsin - Schauspiel
Bente Theuvsen - Live-Zeichnung
Britta Steffenhagen - Stimmen
Rooble

Regie und Text - Nicole Oder
Idee und Text - Lucia Jay von Seldeneck
Bühne und Dramaturgie - Julia von Schacky
Kostüme - Anna Lechner
Regieassistenz - Vera Schindler
Sounddesign - Bastian Essinger und Jens Kilz
Lichtdesign - Tobias Pehla

Das Stück ULTIMA RATIO wurde anhand der Original-Dokumente des Falls entwickelt - den Text hat die Wirklichkeit geschrieben.

Wir danken allen beteiligten Personen für ihre Offenheit und ihr Vertrauen.

Gefördert durch:



Im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin, 23.-29. Mai 2016
perfromingarts-festival.de

 PRÄSENTIERT VON 




 EINTRITT 

Vorverkauf: 15 €, ermäßigt: 10 €
Abendkasse: 15 €, ermäßigt: 10 €



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Tickethotline Koka 36: 030. 61 10 13 13
VVK im Heimathafen Neukölln Büro | Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock
Infos 030. 56 82 13 33




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