CANTO OSTINATO


In der Fassung für zwei Pianisten
Komposition von Simeon ten Holt (Niederlande)

Als eines der besten und erfolgreichsten Werke der Minimal Music hat der “Canto Ostinato” des niederländischen Komponisten Simeon ten Holt (1923-2012) in seinem Heimatland regelrechten Kultstatus. Das Geheimnis des Erfolges liegt in der Wandlungsfähigkeit des Werkes: Durch die offene Kompositionsform hat man bei der Interpretation maximale Freiheit bei der Wahl der Instrumente und der Kombination der einzelnen Partikel, die sich beliebig anordnen lassen. So entsteht ein wohlvertrautes Stück immer wieder überraschend neu.

„Eigentlich gibt es keine Worte für diese Musik. Man kann sie nicht wie andere Musik hören; es ist überhaupt ein Erlebnis, nicht vergleichbar mit anderen Erfahrungen. Canto Ostinato ist Musik, in der man ertrinkt. Man wird transformiert. 
In einem tranceartigen Zustand fühlt man alles, was man fühlen kann: Hoffnung. Trauer. Glück und Angst. 
Der Stuhl, auf dem man sitzt, verschwindet, alles um einen herum löst sich auf. Es gibt nur diese unendliche Musik mit ihren feinen, hypnotisierenden Veränderungen, immer dann, wenn man es fast nicht mehr ertragen kann. 
Das ist die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.“
(Maaike de Groot)

„Ein Meisterwerk des Minimalismus, ein faszinierendes Werk, das an Schönheit gewinnt, je öfter man es hört." | 3sat | ZDF

mit:
Jeroen van Veen - Grand Piano
Sandra van Veen - Grand Piano

Der Komponist SIMEON TEN HOLT wird 1923 im Norden der Niederlande geboren. Früh zeigt er große musikalische Begabung. Bei Jakob van Dromselaer studiert er Musik. 1949 geht er nach Paris, lernt bei Arthur Honegger und Darius Milhaud. 
1954 kehrt ten Holt nach Holland zurück. 
Ten Holt wohnt in einem Bunker aus dem 2. Weltkrieg, der bei Flut überspült wird. Seinen Flügel muss er auf Stützen stellen, damit er nicht im Salzwasser versinkt. Und so sitzt ten Holt mitten im Meer und arbeitet an seiner Musik. Eigenwillige Stücke entstehen, ganz im Zeichen der musikalischen Avantgarde. Dann, Anfang der 70er Jahre, ändert sich sein Stil. 
Er wendet sich wieder der Tonalität zu, komponiert großflächiger und harmonischer.

CANTO OSTINATO, von vielen als sein Hauptwerk bezeichnet, wird 1979 nach dreijähriger Arbeit vollendet. Deutlich sind Bezüge zur späten Romantik, aber auch zur minimal music: Die Wiederholung, das hartnäckige Wiederkehren einer musikalischen Figur, ist ein wesentliches Element. 
Seinen Interpreten lässt der Komponist ein hohes Maß an individueller Freiheit: Länge und Struktur der einzelnen Teile der Komposition sind variabel angelegt, so dass das Werk bei jeder Aufführung neu entstehen kann. Dies erfordert überaus intensiv miteinander arbeitende Pianisten.

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Donnerstag, 19.02.2015, 20:00 Uhr   




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