KONTRAKLANG


Tomomi Adachi | Ensemble DieOrdnungDerDinge

Programm:

Tomomi Adachi: „Japanese concrete poetry & overinterpreted Dada poetry“
Werke von Seiichi Niikuni, Kurt Schwitters (in Japanese translation), Elsa von Freytag-Loringhoven, Tomomi Adachi/Hide Kinoshita u.a.

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Ensemble DieOrdnungDerDinge: „If You Know What I Mean“ – ein szenisches Konzert über das Übersetzen
Werke von Irene Galindo-Quero, Simon Steen-Andersen, Ana María Rodríguez, Carolyn Chen, Iñigo Giner-Miranda und Cathy van Eck


Bei diesem KONTRAKLANG Konzert geht es um verschiedene Arten von Übersetzungen. Mit „If You Know What I Mean“ stellt das Berliner Ensemble DIEORDNUNGDERDINGE ein durchkomponiertes Programm vor, das sich in seiner Inszenierung mit der Transformation einer Kunstform in eine andere auseinandersetzt. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt der in Berlin ansässige japanische Musiker, Instrumentenbauer und Klangkünstler TOMOMI ADACHI. Auch bei Adachi geht es um Übersetzungen. Zur Aufführung kommen wird z.B. eine ins Japanische übersetzte Version von Kurt Schwitters „Ursonate“. Für Kontraklang wird er außerdem in konzertanter Form selten gehörte japanische Lautpoesie aus den 60er Jahren aufführen.
Das Schweiz-Berliner Ensemble DieOrdnungDerDinge untersucht mit seinem Stück „If You Know What I Mean” die Möglichkeiten, Musik in andere Formen und Medien zu übertragen. Wie lässt sich ein Klang visualisieren, ein Bild in Klang übersetzen? Ist eine solche Übersetzung einfach eine Übertragung von einem Medium ins andere oder entsteht etwas völlig Neues? Auf dem Programm von „If You Know What I Mean“ stehen neue und neuste Werke von Simon Steen- Andersen, Carolyn Chen, Irene Galindo, Iñigo Giner Miranda, Ana-Maria Rodriguez und Cathy van Eck. Die Stücke dieser Komponisten haben eines gemeinsam: sie verführen Ensemble und Publikum dazu, die Perspektive auf den jeweiligen Stoff zu wechseln und die Übersetzung einer Perspektive in eine andere Sinneswahrnehmung mit zu erleben. Das Ensemble verschränkt Konzert und Spiel, indem die Mitglieder als szenische Figuren nach musikalischen Regeln und in musikalischen Formen agieren. So entsteht ein Abend auf der Grenze zwischen Konzert und Musiktheater.
Tomomi Adachi, bekannt für seine künstlerische Vielseitigkeit, arbeitet sowohl mit seiner eigenen Stimme als auch mit elektronischen Klangerzeugern. Auf dem Gebiet der Lautpoesie fühlt er sich ebenso zuhause wie in improvisierter und zeitgenössischer Musik. Adachi komponierte für klassische Ensembles und schrieb Musik für Laienchöre. Seine Werke wurden bereits weltweit aufgeführt, unter anderem in der Tate Modern, dem Centre Pompidou oder auf der Berliner Maerzmusik.
http://www.dieordnungderdinge.com/
http://www.adachitomomi.com




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Samstag, 24.06.2017, 20:00 Uhr   




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