KONTRAKLANG


recycling / rewriting / recomposition: Peärls Before Swïne Experience & S.A.F.T.


Die Oktoberausgabe der Konzertreihe KONTRAKLANG für Zeitgenössische Musik befasst sich mit der musikalischen Praxis der Aufarbeitung und Umgestaltung musikalischer Werke. Unter dem Titel recycling / rewriting / recomposition werden wir Konzerte der Ensembles Peärls Before Swïne Experience und S.A.F.T. erleben.

S.A.F.T., eine vierköpfige Band für Experimentelles, ist mit der Instrumentierung Blockflöten, Violine, Posaune und Innenklavier sehr ungewöhnlich besetzt. Die Bandbreite des Repertoires dieses Quartetts reicht von Noise bis hin zu Zeitgenössischer Musik. Sowohl notierte Werke als auch Improvisation gehören dazu, wobei S.A.F.T. den Werkcharakter eines Stücks als Einladung zur Neu-Interpretation und Demontage begreift. Man versteht sich als ein Kollektiv „laut denkender“ Musiker, die je nach Werk zu Ko-Autoren oder Partner der Komponisten oder zu live komponierenden Performern werden. Für Kontraklang wird die Band ihr Projekt FOR FOUR aufführen. In FOR FOUR werden Werke von John Cage und Timo Kreuser interpretiert, indem die Musikerinnen Instrumente selber wählen oder modulieren und Zeitabläufe selbst füllen oder selbst bestimmen. Der Verlauf der jeweiligen Komposition hängt also direkt von den Entscheidungen der Musiker ab.

Das Ensemble the peärls before swïne experience (www.swinepearl.com) wurde 1995 gegründet und entwickelte sich schnell zu einem der erfolgreichsten und originellsten Klangkörpern für Neue Musik in Skandinavien. Auf der Suche nach immer neuen Rahmen für ihre Konzerte haben „the peärls“ sich bereits mit Animationsfilm, Videokunst und Fahrstühlen beschäftigt.
Ihr jüngstes Projekt befasst sich mit Beethovens Symphonien in den Arrangements von J.N. Hummel. Hummel arrangierte sämtliche Symphonien Beethovens nämlich für Flöte, Violine, Cello und Klavier, also exakt der Besetzung von ”the peärls before swïne experience”. Das Ensemble hat nun verschiedene Komponisten mit der Re-Komposition dieses Materials beauftragt, unter anderem Bernhard Lang, Hanna Hartmann, Matthew Shlomowitz und Kaffe Matthews. Diese vier Bearbeitungen werden nun im Rahmen von Kontraklang erstmalig in Deutschland aufgeführt.

Programm:

S.A.F.T.: FOR FOUR

John Cage: Four6 für 4 Spieler
Timo Kreuser: Artikulation (UA der Quartettfassung) für 4 Instrumente, Zuspiel, Elektronik & Video

S.A.F.T.
Susanne Fröhlich – Blockflöten
Biliana Voutchkova – Violine
Florian Juncker – Posaune
Timo Kreuser – Innenklavier

Daniel Plewe – Klangregie

Guillaume Cailleau – Video

///

Peärls Before Swïne Experience: “Beethoven's Tenth”

Bernhard Lang: Monadologie XXVIII "Seven" (2016, DE)
Hanna Hartman: Neighbours Above Are Louder Than Neighbours Below (2016, UA) (Sinfonie No. 2)
Matthew Shlomowitz: Popular Contexts, Volume 10: Beethoven's Fourth Symphony in context (2016, UA)
Kaffe Matthews: mash one for four (2016, UA) (Sinfonie No. 1)

Peärls Before Swïne Experience
Sara Hammarström – Flöte
George Kentros – Violine
Mårten Landström – Klavier, Elektronik
Mats Olofsson – Violoncello






 PRÄSENTIERT VON 




 EINTRITT 

Vorverkauf: 11 €, ermäßigt: 9 € (zzgl. VVK-Gebühr)
Abendkasse: 13 €, ermäßigt: 10 €



 KARTEN 

Tickethotline Koka 36: 030. 61 10 13 13
VVK im Heimathafen Neukölln Büro | Karl-Marx-Straße 141, Vorderhaus, 3. Stock
Infos 030. 56 82 13 33

VVK ohne Gebühr für ausgewählte Veranstaltungen im Heimathafen
Hugendubel am Hermannplatz | Mo. bis Sa. von 10 bis 20 Uhr



 ONLINE KARTEN 

print@home




 TERMINE 

Sonntag, 23.10.2016, 20:00 Uhr   




Ein Dankeschön

Ein Dankeschön


...